Feuchtgebiet "Pfad"

Beim Mähen des Schilfes im Winter
Beim Mähen mit der Hand

Bis 2011 pflegten, betreuten und beobachteten wir das Feuchtgebiet "Pfad" am Birkig Wald. Es liegt schon auf Gemarkung Waibstadt, direkt an der ehemaligen Gemarkungsgrenze zu Daisbach etwa 300 Meter östlich des Daisbacher Friedhofes. Eigentümerin des rund 1,2 Hektar großen feuchten Biotops, das früher einmal, vor 1960, als Sportplatz von Daisbach und später als Viehweide genutzt wurde, ist die Stadt Waibstadt.
Der Gemeinderat hat der BUND-Ortsgruppe Daisbach die Patenschaft für das Gebiet übertragen, die Patenschaftsvereinbarung wurde 1989 unterzeichnet.

In deren Rahmen sind im Winter von Dezember bis Februar Rückschnitte und Rodungen von Weiden und Erlen sowie Pflegeschnitte an Obstbäumen und Schwarzdornhecke durchzuführen. Der Verbuschung und letztlich der Verwaldung des Gebiets soll damit entgegen gewirkt werden. Denn das Biotop soll mit seiner "freien" Fläche, mit sonnigen Tümpeln und einem Teich den Amphibien, Rehen, Feldhasen und Singvögeln eine Rückzugsmöglichkeit bieten.

Sämtliches Reisig und Schnittgut muss per Hand aus der Fläche an den Grundstücks- oder Waldrand geschafft werden - eine anstrengende Arbeit. Auch das Schilf muss von Zeit zu Zeit gemäht werden.

Im Sommer stehen 2 bis 3 Mäh-Einsätze an. Gras und Brennesseln sind zu mähen. Das Mähgut ist zur Verringerung des Nährstoffeintrags manuell aus der Fläche zu tragen. Balkenmäher erleichtern uns dabei etwas die Arbeit, gemäht wird aber auch mit der Sense. Im Rahmen dieser äußerst extensiven Nutzung hat sich inzwischen eine standortangepasste Vegetation entwickelt.



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