Kampf gegen indisches Springkraut

2012 hat die Ortsgruppe Daisbach beschlossen, ihre Aktivitäten im Bereich Naturschutz zu erweitern und hat dem indischen Springkraut (Impatiens glandulifera) den Kampf angesagt. Dieses schnell wuchernde Kraut findet man vorrangig an Bachrainen, Flussufern und Bahndämmen, d.h. wo es feucht und schattig ist. Zum Glück handelt es sich bei der bis zu 2m hohen Pflanze um einen Flachwurzler, der sich leicht samt Wurzelwerk aus dem Boden herausziehen lässt.

Das inidsche Springkraut (auch drüsiges Springkraut genannt) hat seinen Ursprung in Himalaja, ist aber inzwischen auch in Europa und Nordamerika heimisch.

In der Gattung Springkräuter gibt es insgesamt etwa 900 Arten. Alle Arten sind im frischen Zustand leicht giftig. Sie sind meist einjährig und der Stängel fleischig oder safthaltig. Sie sind sogenannte Saftdruckstreuer, d. h. die Kapselfrüchte können bei Berührung an vorgebildeten Nähten explosionsartig aufreißen und die darin enthaltenen Samen werden ausgeschleudert. 

Deshalb ist es bei der Bekämpfung des Springkrauts wichtig, dass die Pflanzen herausgerissen werden, bevor sich die Fruchtstände gebildet haben. Die Ortsgruppe Daisbach plant jährlich an die 4 Einsätze.



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