Saftmobil, Apfelkörbe und ein Apfelquiz

Kunst-Korbflechter Richard Schneider präsentiert sein Handwerk
Viel Betrieb herrschte beim Daisbacher Apfeltag auf dem Dorfplatz

Waibstadt-Daisbach. (wig) Als voller Erfolg erwies sich der Daisbacher Apfeltag in seiner fünften Auflage. Zum Konzept dieses Projekt gehört es, Groß und Klein von der Streuobstwiese bis zum fertigen Produkt in die Herstellung von frischem, naturtrüben Apfelsaft einzubeziehen. So begann die Veranstaltung auch dieses Jahr wieder mit dem Obstsammeln auf den BUND-Obstwiesen im Gewann Klumbernd.
BUND-Vorsitzender Clemens Stacke begrüßte die Kinder des evangelischen Kindergartens sowie die Schüler der Grundschule zum Apfel-Zusammenlesen. Die Kleinen waren mit vollem Eifer bei der Sache. Den Apfelsaft stellt die BUND-Gruppe dem Kindergarten und der Schule zur Verfügung, damit für das ganze Jahr für den Nachwuchs genügend Nachschub zum Durstlöschen zur Verfügung steht.
Am Samstag machte das Kraichgauer Saftmobil von Thomas Wiedl Station auf dem Dorfplatz. In der mobilen Saftpresse werden die Äpfel gemahlen, gepresst, pasteurisiert und in Aromaboxen unterschiedlicher Größen abgefüllt. Rund 900 Kilogramm Äpfel verarbeitet die Saftmaschine in der Stunde. Am späten Nachmittag, nach dem Ende der Aktion, waren rund sieben Tonnen gekeltert.
Den ganzen Tag über herrschte ein reger Betrieb auf dem Dorfplatz. Autos und „Bulldogs“ mit Anhängern, beladen mit losen Äpfeln oder in Säcken, reihten sich aneinander. Die Wartezeit nutzten die Obstanlieferer für eine nette Unterhaltung mit Bekannten und Nachbarn bei Getränken oder Flammkuchen.
Auch Richard Schneider aus Lothringen, einer der besten Korb- und Kunstobjektflechter Frankreichs, war diesmal auf dem Apfeltag vertreten. Er zeigte seine Handwerkskunst und viele waren beeindruckt davon, was aus Weidenschossen alles hergestellt werden kann. Er präsentierte nicht nur Apfelkörbe, sondern Flechterzeugnisse in allen Größe und Funktionalitäten. Der BUND hatte auch ein Apfelquiz vorbereitet: „Wer setzt sich in Daisbach für Naturbelange ein?“, war die Frage. Das Lösungswort lautete, bestimmt keine Überraschung: BUND.



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