Naturentdecker in Feld und Wald

Pflanzen und Tiere erkunden konnten 10 Kinder aus Waibstadt und Daisbach beim Ferienprogramm der BUND-Ortsgruppe Daisbach. Unter Anleitung der Naturpädagogin Birgitta Gräber-Bickel durften die Kinder nach einer Vorstellungsrunde alle Pflanzen sammeln, die sie am Wegesrand fanden. Das Erstaunen war groß, wie viele unterschiedliche Arten trotz der Trockenheit noch zu finden waren. Im Orles-Wald angekommen wurden die „Schätze“ auf einem weißen Tuch ausgebreitet und bestimmt. Danach konnten sich die Kinder kreativ betätigen und aus den Fundstücken ein „Kunstwerk“ legen.

Jetzt wurde der Wald näher erkundet. Mit dicken Ästen bauten alle gemeinsam eifrig ein „Waldsofa“, auf dem man sich niederlassen konnte. Anschließend wurden Baumstämme mit verbundenen Augen ertastet, um sie danach sehend wiederzufinden und mit Papier und Wachsstift einen Abdruck der Rinde anzufertigen.

Allerlei Krabbeltiere fand man auf dem Waldboden und im Totholz, die auf den ersten Blick gar nicht aufgefallen waren. Die Tiere wurden in Becherlupen verfrachtet, so dass sie von allen bewundert und mit Hilfe der Naturpädagogin namentlich bestimmt werden konnten. So konnten die Kinder ihr Wissen über die kleinen Waldbewohner erweitern. Sogar ein großer, bunt schillernder Mistkäfer wurde entdeckt. Danach wurden natürlich alle Tiere wieder vorsichtig zurückgesetzt.

Spiel und Spaß dürfen natürlich auch nie fehlen und so übten sich alle beim Stock-Weitwurf und versuchten, eine dicke Buche zu treffen.

Nach dieser Anstrengung wurde der Weg auf ein Wiesengrundstück am Waldrand angetreten, wo der Grillmeister schon mit leckeren Würstchen wartete. Bei ausgelassenen Spielen tobten sich alle noch einmal aus und ließen sich zum Abschluss knuspriges Stockbrot schmecken.

So ging ein spannender und lehrreicher Nachmittag zu Ende, der den Kindern gerade in der schwierigen Corona-Zeit ein wenig Abwechslung und Spaß verschaffen und nicht zuletzt Begeisterung für die heimische Natur wecken konnte.



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