Kraichgauer Mostprämierung 2016

Waibstadt-Daisbach. (wig) Most ist zur Zeit in aller Munde, zumindest in der RNZ, wie die zahlreichen Berichte über Veranstaltungen zu den Themen Apfel, Mostmachen und Streuobstwiesen beweisen. Die Kraichgauer Mostprämierung, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland seit 20 Jahren durchführt, liegt damit voll im Trend. Auch 2016 fand wieder die Prämierung statt. Im März wurden 22 Kostproben von Mosterzeugern aus dem Kraichgau, von Reihen bis Schatthausen beim BUND Daisbach abgegeben. Die Moste wurden anonymisiert, damit die Jury, bestehend aus Hermann Aldinger, Adolf Heller, Winfried Glasbrenner, Clemens und André Stacke nicht erkennen konnte, wessen Most sie gerade kosten.

Bewertet wurden die Proben nach Aussehen (klar, perlig, trüb, Schwebstoffe), Geruch (aromatisch, mostig) und Geschmack (frisch, fruchtig, „richtiger Moschd“, fad, sauer)- eine nicht ganz leichte Aufgabe für die Tester.

Beim Daisbacher Apfeltag war es jetzt so weit und die Bekanntgabe der Gewinner wurde mit Spannung erwartet. Thomas Holey vom BUND konnte auf dem Dorfplatz etliche Wettbewerbsteilnehmer begrüßen und händigte den Preisträgern ihr Präsent aus. „Kraichgauer Mostkönig“ wurde auf Anhieb Dominik Wilcek aus Michelfeld, der zum ersten Mal an diesem Wettbewerb teilnahm. Platz zwei belegte Rudi Elsässer aus Sinsheim vor Thomas Beetz, Sinsheim, Ludwig Fürst, Daisbach und Hilmar Kögel, Neckarbischofsheim.

 

 

 

 

 

 



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