Die Ideen gehen ihnen nicht aus

Waibstadt-Daisbach. (wig) Mit Baumpflanzaktionen, blühenden Verkehrsinseln und Salamanderbewachung hat die Ortsgruppe Daisbach im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) viele Projekte in die Wege geleitet, um ihre selbst gesteckten Ziele, die Verbesserung des Natur- und Biotopschutzes vor Ort, zu erreichen.

Dazu gehört, wie BUND-Vorsitzender Clemens Stacke in der jüngsten Jahreshauptversammlung erklärte, auch die Pflege von Kopfweiden und Obstbäumen, das Aufstellen eines Insektenhotels und der Daisbacher Apfeltag. Mit der Beteiligung an der Straßenkerwe, dem Kinder-Ferienprogramm oder dem Vereins-Grümpelturnieren sei die 120 Mitglieder zählende Gruppe auch im gesellschaftlichen Bereich sehr engagiert, betonte er.

Auf eine intakte Kassenlage blickte derweil Kassier Edmund Lenz, was Kassenprüfer Daniel Schmitt ohne Weiteres bestätigen konnte.

„In nur wenigen Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises gibt es eine derart aktive Umweltgruppe“ freute sich Ortsvorsteher Winfried Glasbrenner über das seit Jahrzehnten andauernde Engagement des BUND, der mit der Kraichgauer Mostprämierung auch ein Aushängeschild habe, das über den Ort hinaus bekannt sei. Diese Aussage unterstrich Bürgermeister-Stellvertreter Marcus Moser.

Dass die Ideen nicht ausgehen, zeigte auch die lebhafte Diskussion der Anwesenden über die Projekte in diesem Jahr. So wurde angeregt, das Thema „Plastik“ in den Mittelpunkt zu stellen und überhaupt Sachthemen anzugehen. Ein Dorn im Auge sind den Umweltschützern Brennholzstapel in der Feldflur, die mit Plastikplanen abgedeckt sind. Diese zerbröseln nach gewisser Zeit und verschmutzen die Umgebung. „Es fehlt ein Feldschütz, der solche Vergehen ahndet“, war zu hören. Angeregt wurde, die Kontrolle der Vogelnistkästen gemeinsam mit der Grundschule zu gestalten und über „Kraichgaukorn“ zu informieren.

Mit dem neuesten Erzeugnis der Gruppe, dem Daisbacher Quittenschnaps, wurde auf eine weiterhin erfolgreiche Arbeit angestoßen.

 

 



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