10. März 2015

Damit Kopfweiden eine Augenweide bleiben

BUND-Ortsgruppe beim Pflegeeinsatz
Waibstadt-Daisbach. (wig) Kopfweiden bieten zahlreichen, zum Teil seltenen und gefährdeten Tier- und -Pflanzenarten einen unersetzbaren Lebensraum. Die Liste der vorkommenden Arten ist sehr lang und umfasst neben unzähligen Käfer- und Schmetterlingsarten auch Ameisen und Hautflügler, wie Wespen und Hornissen.
Unter den Vögeln finden besonders Höhlen- und Halbhöhlenbrüter wie der Steinkauz oder die Hohltaube optimale Lebensbedingungen vor. Aber auch Säugetiere wie der Siebenschläfer, Steinmarder oder Iltis sind regelmäßig an Kopfweiden anzutreffen.
Dies alles waren Gründe, warum ehrenamtliche Helfer des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor mehr als 25 Jahren am „Daisbächlein“ Weidenstecklinge in die Erde drückten.
Nun machten sich Aktive der BUND-Ortsgruppe wieder ans Werk, um den Weiden den Kopf zu schneiden oder manche Exemplare auch nur aufzuasten. Mehrere Fuhren Schnittgut kamen zusammen.

Ehrenamtlichen Helfer des BUND beim Schnitt der Kopfweiden am "Daisbächlein"


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