Dä Sinsemer Moschd war dä beschd

Die Preisträger der Kraichgauer Mostprämierung 2018

Waibstadt-Daisbach. (wig) Im Rahmen des Daisbacher Apfeltages auf dem Moserhof wurde auch das Ergebnis der Kraichgauer Mostprämierung 2018 bekannt gegeben. Um den Streuobstwiesen-Besitzern einen Anreiz zu geben, ihre Streuobstwiesen zu pflegen und das Obst für die Herstellung von Most zu nutzen, schreibt der BUND seit 1989 jährlich die Kraichgauer Mostprämierung aus. „Denn Streuobstwiesen sind landschaftsprägend und gleichzeitig auch wichtige Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten“ meinte Winfried Glasbrenner vom BUND Daisbach. Er teilte mit, dass die Daisbacher Jury, das waren neben ihm Hermann Aldinger, Adolf Heller und Dieter Zapf, Anfang März die Verkostung durchgeführt hat. 23 Erzeuger aus dem nördlichen Kraichgau hatten Proben abgegeben – mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr.

Die Jury hat die Proben anonym getestet, sie wusste also nicht, wessen Most gerade eingeschenkt wurde. Bewertet wurden Aussehen, Geruch und Geschmack des Getränks.

Nur ein Most wurde aus der einstigen Most-Hochburg Neidenstein abgeben, so Glasbrenner, dieses Jahr war „dä Sinsemer Moschd dä beschd“. Den ersten Platz belegte nämlich Rudi Elsässer aus Sinsheim, der sich „Kraichgauer Mostkönig 2018“ nennen darf und mit einer Urkunde und einer Flasche Daisbacher Schnaps belohnt wurde. Platz 2 ging an Klaus Dussel aus Mönchzell. Den dritten Platz belegt Tobias Staufenberg aus Heidelberg, vor Hans Hauer aus Sinsheim und Markus Trendl aus Meckesheim.



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