Die Brennnessel

Urtica dioica (L.)

Die Raupen einiger Schmetterlingsarten ernähren sich von den Blättern der Brennnessel. Aber diese, wie bspw. das Tagpfauenauge, der Admiral, der kleine Fuchs… sieht man auch immer seltener. Ob dies wohl mit der Nähe mancher Vorkommen zu teilweise vergifteten Äckern und Straßenrändern liegt? Sollten Sie diese Pflanze im Garten haben, so freuen Sie sich darüber, denn u. a. im zeitigen Frühjahr erquicken uns die jungen Blätter im Salat, in der Suppe, … mit ihren enthaltenen Vitaminen und Mineralien. Zur Entschlackungskur nach den bequemen Wintermonaten, in denen wir uns mit viel Fettigem und Süßem gemästet haben, regt sie unseren Stoffwechsel über das Nieren-Blase-System an, so dass Stoffwechselschlacken ausgeschieden werden können. Aber auch Leber und Galle profitieren von diesem Heilkraut. Sollte ein Mann seit einiger Zeit merken, das er beim Wasserlassen immer länger braucht, so sollte er an eine Prostatavergrößerung denken, wogegen die Wurzel der Brennnessel gute Dienste leistet. (Auf alle Fälle medizinisch abklären lassen!) Bei diagnostizierter Herz- und Nierenschwäche sollte nicht allzu viel des Krautes konsumiert werden. 

Beschreibung:
Verzweigte Pflanze mit Brenn- und Borstenhaaren. Blätter dunkelgrün, eiförmig, am Grunde herzförmig, grob gesägt. Die rispigen männlichen bzw. weiblichen Blütenstände meist länger als der benachbarte Blattstiel. Pflanzenhöhe: 0,3 - 2 m. Blütezeit: VI - X.