Der Giersch

Aegopodium podagraria (L.)

Bereits weitere Bezeichnungen des Geißfuß wie „Gichtkraut“ oder „Zipperleinkraut“ deuten seine Heilkraft an. Die bereits im zeitigen Frühjahr auftretenden jungen hellgrünen Blätter, deren würziger Geschmack etwas an Petersilie erinnert, eignen sich nach langer Winterzeit vorzüglich z.B. mit dem ebenso heilkräftigen und vitaminreichen Gänseblümchen als erster Frischkostsalat. Die appetitanregende, schwach blutreinigende, harntreibende und auch verdauungsfördernde Wirkung scheint mir Grund genug zu sein, dem „Unkraut“ Giersch einen kleinen Platz in unserem Garten zu gönnen, zumal er auch, zerquetscht und erwärmt mit einem Tuch auf die schmerzende Stelle gebunden, bei Gicht, Rheuma und Ischiasbeschwerden hilfreich ist.

Beschreibung: Doldenblütler, Staude mit langen unterirdischen Ausläufern. Blätter 1-2 fach gefiedert. Dolden mit 15-25 Strahlen. Höhe: 0.5-1 m. Blütezeit: V-IX